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Wolfgang Gönnenwein

  • Geb. 29. Januar 1933 in Schwäbisch Hall, gest. 26. Juli 2015
  • Dirigent, Dozent, Festspielleiter
  • Von 1969 bis 1973 Künstlerischer Leiter des Bach-Vereins Köln
  • Weitere Chöre unter seiner Leitung: Süddeutscher Madrigalchor
  • Meilensteine: Mozarts "Messe in c-Moll", Händels "Judas Maccabaeus"
  • Übersicht: Mit dem Bach-Verein Köln aufgeführte Werke

Biografische Skizze

Nach seinem Musik- und Germanistikstudium an den Universitäten von Heidelberg und Tübingen war Wolfgang Gönnenwein zunächst als Musiklehrer tätig. 1959 wurde er Dirigent des Süddeutschen Madrigalchores, acht Jahre später erhielt er eine Professur für Chorleitung an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, der er von 1973-82 auch als Rektor vorstand. Von 1969 bis 1973 dirigierte Gönnenwein den Bach-Verein Köln und übernahm zudem 1972 die künstlerische Leitung der Ludwigsburger Schloßfestspiele, die er bis 2004 inne hatte.

Daneben trat er u.a. als Gastdirigent in Nord- und Südamerika, Japan und China auf. Im Jahre 1985 wurde dem gebürtigen Schwäbisch Haller die Generalintendanz des Württembergischen Staatstheaters Stuttgart übertragen. Diesen Posten legte er 1992 nieder. Vier Jahre später - im Februar 1996 wurde Gönnenwein zum künstlerischen Leiter der in Baden-Baden beheimateten Pfingstfestspiele ernannt.

Pressestimmen

" ... Gönnenwein läßt den Chor aussingen, läßt ihm seine Dynamik, sein Espressivo. All das wird jedoch von Gönnenwein streng kontrolliert, gezügelt und gegenüber dem Orchester ausgeglichen. Die technische Präzision, mit der hier musiziert und gesungen wird, hindert die Ausführenden daran, die ausdrucksmäßige Seite der Interpretation über Gebühr zu akzentuieren ..." (Kölnische Rundschau 1969 zu Mozarts Requiem)

" ... Mit einer sicheren Vorstellung vom barocken Maß formte Gönnenwein die drei Teile des gewaltigen Werkbaues, gab ihm musikalischen Glanz, ohne die Transparenz des Bildes zu verdecken und die Übersicht zu verlieren. An Fülle und Nuancierung des Klanges, an Disziplin und Genauigkeit der Deklamation ließ der Chor keinen Wunsch offen.“
(Kölner Stadt-Anzeiger 1970)