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Purcell: Dido and Aeneas

Sonntag, 26. November 2017 (Totensonntag), 17 Uhr
Trinitatiskirche Köln
Chorkonzerte EXTRA Netzwerk Kölner Chöre

in memoriam Marion von Rautenstrauch

Henry Purcell: "Dido and Aeneas"
Oper für Soli, Chor und Orchester
Szenische Aufführung

Vokalsolisten des Bach-Vereins Köln:
Sabine Müller (Dido)
Frederik Montag (Aeneas)
Constanze Haubrich (Belinda)
Sophia Herber (Sorceress, Spirit)
Annett Reischert-Bruckmann (First Witch, Second Woman)
Lisa Coppack (Second Witch)
Markus Petermann (Sailor)

Kammerchor des Bach-Vereins Köln
Concerto con Anima
Ingeborg Scheerer (Konzertmeisterin, Violine)
Milena Schuster (Violine)
Andreas Gerhardus (Viola)
Nicholas Selo (Violoncello)
Jörg Lühring (Kontrabass, Violone)
Ina Stock (Oboe)
Michael Dücker (Laute)
Christoph Anselm Noll (Cembalo)

Martin Füg, Inszenierung und Bühne
Thomas Neuhoff, Leitung

Die Vorstellung ist grundsätzlich ausverkauft; Restkarten für das Kirchenschiff zu 18,– € / 12,– € (erm.) sowie Stehplatzkarten zu 12,– € für die Empore gibt es an der Tageskasse ab 16 Uhr
Eintritt frei für Freunde und Förderer plus und premium
Freie Platzwahl · Einlass ab 16.30 Uhr

Hier steht Ihnen der Handzettel zum Konzert [3.220 KB] als pdf-Datei zum Download bereit.

"Ich halte nichts davon, den Hass als eine anthropologische Konstante zu beschreiben. Als müsse es Hass geben wie ein Naturgesetz. Als sei Hass authentischer als Achtung." (Carolin Emcke, 2016)

Dido und Aeneas verlieben sich ineinander, doch blanker Hass und eine wahre Intrigenwut treiben einen Keil zwischen die beiden und führen in die sichere Katastrophe. Henry Purcell (1659–1695) errichtet in seiner berühmten, gerade einmal einstündigen Oper "Dido and Aeneas" ein ökonomisches Klangbild, bei dem ohne Effekthascherei ein musikalisches Kaleidoskop gegensätzlicher Gefühle ausgebreitet wird. Doch wie entsteht der Hass? Und warum ist Dido am Ende tot?
Regisseur Martin Füg holt die Geschichte der Zerstörung eines Menschen aus der Welt der römischen Mythologie und englischer Hexen- und Geisterstorys in unsere unmittelbare Gegenwart. Der Bach-Verein Köln präsentiert in der Kölner Trinitatiskirche eine veritable Oper, die mit einer der anrührendsten Todesszenen der Operngeschichte endet.