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Dobernecker, Samuel

Samuel Dobernecker spielte als Jugendlicher leidenschaftlich Saxofon und studierte von 2006 bis 2015 Kirchenmusik und Orgel in Dresden und Köln, unter anderem bei Margareta Hürholz, Thierry Mechler, Dominik Susteck und Martin Strohhäcker. Seit Jahren widmet er sich intensiv Neuer Musik und transdisziplinären Projekten im kirchlichen Raum, wobei er sowohl als Organist als auch als Chorleiter und Konzeptkünstler in Erscheinung tritt. Während seines Studiums konzertierte er u.a. in den Konzertreihen für zeitgenössische Orgelmusik "orgelmixturen" Köln, "future pipes" Frankfurt und "modus vivendi" Dresden. In seinem Abschlussprojekt "eigenschaften der stille" für Sprecher, Chor, Orgel, Tanz und Hören solo setzte er sich mit der Disposition von Wahrnehmung angesichts variierender formaler, räumlicher und sozialer Parameter auseinander. Die Suche nach der Öffnung zeitgenössischer Musik für einen umfassenderen Diskurs – ästhetisch, gesellschaftlich, geistlich – ist ein wesentliches Merkmal seiner künstlerischen Projekte. Seit 2016 ist Samuel Dobernecker Kirchenmusiker an der Reformationskirche der Evangelischen Gemeinde Köln-Bayenthal.

Mit dem Bach-Verein Köln verbindet Samuel Dobernecker eine regelmäßige Zusammenarbeit. So wirkte er eine Zeitlang als Probenassistent von Thomas Neuhoff im Chor des Bach-Vereins Köln und im Philharmonischen Chor Bonn und war bereits anlässlich des 100. Jahrestages des Völkermords an den Armeniern im Jahr 2015 in einem Programm mit Werken des armenischen Nationalkomponisten Komitas Vardapet als Organist zu hören.