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Sohn, Erik

Erik Sohn, aufgewachsen in Friedrichshafen am Bodensee, studierte in Köln Musik und Germanistik. Nach dem Staatsexamen nahm er ein Gesangsstudium in Dortmund bei Prof. Berthold Schmid auf; weiterführende Studien absolvierte er bei Barbara Schlick, Michael Volle, Norman Shetler und Karl-Peter Kammerlander.

Der in Köln lebende Bariton Erik Sohn ist mit einem vielseitigen Repertoire von barocker, klassischer, romantischer und zeitgenössischer Literatur bis zur Populären Musik sowie Pop und Jazz ein wahrer Crossover-Künstler. Mit seiner klassisch geschulten Stimme ist er nicht nur in Deutschland gefragt: Gastspiele führten ihn über Europa hinaus bis nach Israel, die USA und nach Korea. Für Chöre und Vokalensembles ist Erik Sohn bundesweit als Coach mit Schwerpunkt auf Populärer Musik tätig. In diesem Bereich ist er seit 2006 Dozent und seit 2011 Professor an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Gemeinsam mit Stephan Görg ist er dort Leiter des Jazz-Pop-Chores Vocal Journey und Initiator des jährlich im Januar stattfindenden Festivals für Populäre Vokalmusik „voc.cologne“.

Mit Beim Bach-Verein Köln verbindet Erik Sohn eine enge und langjährige Zusammenarbeit. So wirkte er zuletzt bei Bernsteins „Mass“ (2016) als Solist mit und engagierte sich bereits mehrfach im Rahmen der Schülerprojekte des Bach-Vereins Köln. Im April 2018 war er bei dem internationalen Musikprojekt "War Requiem: Ewig ruhe der Krieg" nicht nur als Solist bei den drei Konzerten mit Brittens "War Requiem" in der Kölner und Berliner Philharmonie sowie im Nationalen Musikforum in Breslau zu hören. Er stellte darüber hinaus die im "War Requiem" vertonten Antikriegsgedichte zusammen mit Thomas Neuhoff in diversen Schulen und bereitete so die Schülerinnen und Schüler auf den Konzertbesuch in der Kölner Philharmonie vor. Zu diesen "War Poems" hat der Bariton eine besondere Beziehung, u. a. sang er sie 2008 bei einer deutsch-englischen Produktion in Oxford zur Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkrieges.