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Musikal.-theol. Einführung in Bachs h-Moll-Messe

Sonntag, 9. Mai 2021, 11 Uhr
Trinitatiskirche Köln
Bach-Verein Köln in Kooperation mit der Melanchthon-Akademie und der Karl Rahner Akademie

"Das größte musikalische Kunstwerk aller Zeiten und Völker?"
Eine musikalisch-theologische Einführung in Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe

Dr. Martin Bock und Sofie Taubert, Referent/innen
Kammerchor des Bach-Vereins Köln
Christoph Siebert, Musikalische Leitung
Martin Füg, Moderation

Eintritt frei!

Als der Schweizer Musikverleger Hans Georg Nägeli 1818 Bachs h-Moll-Messe als "größtes musikalisches Kunstwerk aller Zeiten und Völker" pries, muss er geradezu prophetische Fähigkeiten besessen haben. Denn die erste nachweisliche Gesamtaufführung dieser theologisch wie musikalisch hoch anspruchsvollen Komposition sollte noch 17, ihre vollständige Drucklegung weitere zehn Jahre auf sich warten lassen. Mit seiner Messe in h-Moll BWV 232 zog J.S. Bach kurz vor seinem Tod die künstlerische Bilanz seines Lebenswerkes. Damit ist sie eines seiner persönlichsten und vielschichtigsten Werke überhaupt, "Opus ultimum" und "Opus summum" zugleich.

Drei Wochen, bevor der Bach-Verein Köln Bachs Messe in h-Moll BWV 232 in der Kölner Philharmonie unter seinem neuen künstlerischen Leiter Christoph Siebert zur Aufführung bringt, gibt diese Einführungsveranstaltung einen Einblick über Entstehungs- und Wirkungsgeschichte dieses Werkes, an dem sich Bachs Kompositionsweise und wechselhafte Rezeption über die Jahrhunderte pars pro toto ablesen und erläutern lassen.