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»Selig sind die Toten« – Heinrich Schütz: Motetten / Johannes Brahms: »Ein deutsches Requiem«

»Selig sind die Toten«

Sonntag, 20. März 2022, 11 Uhr · Kölner Philharmonie

Kölner Chorkonzerte
in Kooperation mit dem Netzwerk Kölner Chöre

»Selig sind die Toten«
Heinrich Schütz: Motetten
Johannes Brahms: »Ein deutsches Requiem«

Heinrich Schütz: Motetten aus den Psalmen Davids und der Geistlichen Chormusik von 1648:
»Selig sind die Toten« SWV 391, Motette für sechsstimmigen Chor a cappella
»Die mit Tränen säen« SWV 378, Motette für fünfstimmigen Chor a cappella
»Wie lieblich sind deine Wohnungen« SWV 29, Motette für 2 vierstimmige Chöre und B.c.

Johannes Brahms: »Begräbnisgesang« op. 13 für fünfstimmigen Chor und Blasinstrumente
»Ein deutsches Requiem« op. 45 für Sopran- und Baritonsolo, Chor und Orchester

Sibylla Rubens, Sopran
Matthew Brook, Bariton
concerto classico frankfurt
Chor des Bach-Vereins Köln
Christoph Siebert, Leitung

Karten zu € 40,– / 35,– / 30,– / 24,– / 18,– / 12,– zzgl. Vorverkaufsgebühren über KölnTicket und alle angeschlossenen Vorverkaufsstellen
im Vorverkauf ab 1. Februar 2022

Ein deutsches Requiem – das wohl persönlichste Werk von Johannes Brahms überhaupt – verhalf dem damals erst 35-Jährigen zum Durchbruch. Darin hat er sich über so manche Konvention hinweggesetzt: Er löste die überlieferte Requiem-Form aus ihrem liturgischen Rahmen und vertonte statt der traditionellen lateinischen Texte von ihm selbst zusammengestellte Verse aus der Luther-Bibel. Resultat ist ein Meisterwerk von elegischer Schönheit, das den Fokus ganz auf Trost und Zuversicht richtet. Zuversicht atmen auch die 1648, gegen Ende des 30-jährigen Krieges veröffentlichten Motetten von Heinrich Schütz, den Brahms über alle Maßen verehrte. Dessen Vokalschaffen gibt eindrückliches Zeugnis von seiner Meisterschaft im Umgang mit Text und Sprache und galt dem Romantiker als unverzichtbarer Meilenstein in der Musikgeschichte.